Berlins
Finanzsenator Thilo Sarrazin rechnet in seinem Speiseplan vor, dass ein
Ein-Personen-Haushalt mit knapp vier Euro pro Tag auskommen kann. Nach
den Vorstellungen des SPD-Politikers gibt es beispielsweise zum
Frühstück zwei Brötchen, Marmelade, eine Scheibe Käse, einen Apfel, ein
Glas Saft sowie zwei Tassen Tee.
Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) hat einen Speiseplan für
Hartz-IV-Empfänger entwickelt. Für einen Ein-Personen-Haushalt rechnete
er beispielhaft durch, wie man mit wenig Geld trotzdem gesund leben
kann. Sein Ergebnis:
Mit knapp unter vier Euro kann ein Erwachsener pro Tag ausreichend
Essen einkaufen. “Man kann sich vom Transfereinkommen vollständig,
gesund und wertstoffreich ernähren“, so das Fazit des Senators. Der
Regelsatz pro Tag, der einem Hartz IV Empfänger zusteht, liegt bei 4,25
Euro.
So sieht der Speiseplan von Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin aus:
Sarrazins Speiseplan für einen Ein-Personen-Haushalt sieht zum Beispiel für ein Mittagessen eine Bratwurst für 38 Cent mit 150 Gramm Sauerkraut für 12 Cent und Kartoffelbrei
für 25 Cent plus Gewürze und Öl für 20 Cent vor. Insgesamt kommt
Sarrazin so auf einen Tagessatz zwischen 3,76 Euro und 3,98 Euro.
Vorraussetzung ist allerdings, dass kein Geld für Alkohol ausgegeben wird. Der Hartz IV Regelsatz sieht pro Tag 4,25 Euro vor. Pro Monat sind für Ernährung 128 Euro der insgesamt 347 Euro des Hartz IV Regelsatzes
eingeplant. Die Zahlen hatte die Berliner Senatsfinanzverwaltung anhand
aktueller Preise im Supermarkt ermittelt. Die Erstellung eines
Speiseplans für Menschen mit geringem Hauhaltseinkommen hat einen
aktuellen Hintergrund: Der Berliner Finanzsenator befürchtet, dass im
Zuge der Diskussion um Kinderarmut
mehr Geld für Transferausgaben wie Hartz IV zur Verfügung gestellt
werden soll. Dabei hätte das Verlassen des Sparkurses in Berlin
gravierende Folgen für den Haushalt. Nach einem Szenario, das der
Finanzsenator entworfen hat, würde eine zweiprozentige Erhöhung der
Ausgaben bis 2011 eine Steigerung von 18,2 Milliarden Euro in 2007 auf
19,7 Milliarden Euro bedeuten – also Mehrausgaben von 1,5 Milliarden
Euro.
Nicht nur durch höhere Transferausgaben, auch durch deutliche
Lohnerhöhungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst sieht der
Senator eine Gefahr für den Konsolidierungskurs.
Schon bei einer SPD-Fraktionsklausur vor zwei Wochen hatte der
Finanzsenator vor dem Trugschluss gewarnt, durch mehr Geld die
Kinderarmut lösen zu wollen. Nach Ansicht des Finanzsenators hängen
viele Probleme in solchen Familien nicht mit dem Geld zusammen, das
ihnen vom Staat zur Verfügung gestellt wird. So hat nach Sarrazins
Meinung die häufig anzutreffende Fettleibigkeit von Kindern in armen
Familien etwas mit Bewegungsmangel und falscher Ernährung zu tun. Schon
bei der Fraktionsklausur hatten einige SPD-Genossen, wie die
Abgeordneten Burgunde Grosse und Lars Oberg, Sarrazin “Zynismus“ vorgeworfen.
Widerspruch kam am Freitag auch von der Berliner Sozialsenatorin
Heidi Knake-Werner (Die Linke): “Ich halte es grundsätzlich für
schwierig, wenn wohlhabende Menschen, Menschen mit geringem Einkommen
etwas vorrechnen.“ Knake-Werner setzt sich auch weiterhin für eine
Erhöhung der Regelsätze
für Kinder ein. Kinderarmut sei nicht nur aufs Essen beschränkt. Durch
Armut werde die soziale Teilhabe eingeschränkt. So seien Kinobesuche
oder der Kauf von Büchern häufig nicht möglich.
Hier nochmals zum Mitschreiben: Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin rechnet in seinem Speiseplan vor, dass ein Ein-Personen-Haushalt mit knapp vier Euro pro Tag auskommen kann. Nach den Vorstellungen des SPD-Politikers gibt es beispielsweise zum Frühstück zwei Brötchen, Marmelade, eine Scheibe Käse, einen Apfel, ein Glas Saft sowie zwei Tassen Tee.
Wenn sich so ein überbezahltes A******* über jemanden lustig
machen will, dann kann er es gerne tun,aber nicht wenn Reiche Bonzen ,
sich auf einem Gebiet versuchen von denen sie rein nichts und rein gar
nichts verstehen,geschweige den Real hineinfühlen können.Ansonsten
Interessiert mich dieser Politclown nicht sonderlich,es tangiert mich
äußerst peripher.
Aber was mich tangiert ist die Frage aller anderen Leidensgenossen und Kinder , etwas zu essen zu haben oder nicht!
Dabei ist sonnenklar, dass die Hartz-Empfänger monatlich um mindestens 70 Euro von Staat und Gesellschaft “beschissen” werden! Daß man den Regelsatz auf Grundlage des Warenkorbes von 1998
berechnet hat, ist moralisch eine Schweinerei und leider de facto nicht
justitiabel - falls die Karlsruher Richter zu Gunsten des Gesetzgebers
entscheiden würden.Die Entscheidung des Bundessozialgerichts in Kassel
ist ein nicht zu übersehender Hinweis auf den systematischen Verlust
der unabhängigen Rechtssprechung:
“Als im November 2006 die Klage einer Hartz-IV Empfängerin zur
Entscheidung anstand und von der Bundesregierung die Erhöhung des
Regelsatzes zu befürchten war, liefen in Kassel die Telefonverbindungen
heiß! (Anm. Aussage eines Bundestagsabgeordneten)
Für viele, die sich bis jetzt noch eines sicheren Arbeitsplatzes erfreuen, kann es nämlich ganz schnell kommen:
Der soziale Abstieg ist dann vorprogrammiert. Und das kümmmert dann
keinen der Politiker! Und laut meiner Meinung , ganz bestimmt nicht
unseren Politclown, Thilo Sarrazin.Man könnte fast meinen ,wenn er so weiter macht , kann er ja nebenbei noch ein Amt mehr ausüben.Vielleicht im Dschungelcamp ?
Bei einem leckereren dinner ,mit Nährstoff haltigen Kakerlaken al dente ?
Ich denke da würde er sich ganz gut machen,bei den Erfahrungen die
diese Korife an Suboptimalen Ernährungsgewohnheiten an den Tag legt ,
an die er selbst noch nicht mal im entferntesten lebt!
Man könnte aber auch so zusagen im Gegenzug den Speiseplan der Polit
Eliten mal unter die Lupe nehmen.Natürlich wollen wir hier ja nicht
kleckern , sondern klotzen.Ein 12 gängiges Luxus Gala Menü sollte es
doch schon sein , was.Wir nennen es mal ganz salopp ,das Dekadenz Menü , mit einem Hauch Egozentrik.
Das Dinner beginnt mit einem Gänseleber Gericht und einem japanischen Beef-Tartare (mit Blattgold bestrichen) und Beluga-Kaviar.Im Folgegang unter goldenen Kronleuchtern dargereicht,Krebse, Hummer,und ein Risotto mit Piemont Trüffel.Als Zwischengang wird ein Sorbet Dom Pérignon Rosé aufgetischt für schlappe 480€ ……..
Gang 4 bis 12 ersparen wir uns.Ebenso alle Preise dazu um den meisten von Armut betroffenen nicht unnötigerweise,zu erschrecken.
Ach fast hätte ich es vergessen ,natürlich werden zu jedem Gang erlesene Weine gereicht - darunter etwa ein 1955 Chateau Latour, ein 1961 Chateau Haut Brion sowie ein 1959 Chateau Mouton Rothschild.
Peter Christian Nowak , Petra Karl , Dirk Grund
Redaktion: !Tacheles - Im Namen des Volkes?!
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